“Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.”
Jedes Argument über das Böse ist in Wahrheit ein Argument über Gott. Beginnt man mit einem Schöpfer, der teils gut, teils mächtig, teils gegenwärtig ist, löst sich das Problem billig auf — und die Antwort ebenso. Der Essay beginnt daher dort, wo er beginnen muss: bei Eigenschaften, die keine Verhandlung zulassen.
Die Schrift zeigt einen Schöpfer, der ewig, aus sich selbst seiend und ungebunden ist, der Licht aus dem Nichts ruft und die Struktur der Materie mühelos zusammenhält. Die Größe ist der erste Hinweis: ein Universum dieses Ausmaßes ist keine Werkstatt eines begrenzten Handwerkers.
Doch Größe allein bewiese nur Macht. Zusammenzuhalten sind Macht und Güte zugleich, denn gerade ihr Zusammenbestehen scheint durch die Gegenwart des Bösen widerlegt. Der Rest des Buches versucht zu zeigen, dass dieser Widerspruch scheinbar ist, nicht wirklich.
Erzeugt ein quadratisches Bild des Schriftzitats dieses Kapitels zum Teilen.
